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Montag, 13. Mai 2013

Das zweite Leben eines Karohemdes

Schon eine ganze Weile lag in meinem Schrank das aussortierte Lieblings-Freizeithemd meines Mannes. Am Wochenende habe ich es mir spontan gegriffen, um daraus  ein Hemd für den kleinen Rumpel  zu nähen.


Der Stoff, ein recht kräftiger, gewebter Baumwollstoff, war schon etwas ausgeblichen, so dass ich ihn von der linken Seite verarbeitete. Die ehemalige Brusttasche befindet sich jetzt in Kleinkinderhändehöhe und ist schön geräumig um allerlei Kram darin zu verstauen.

Ein schöner Jungenhemdschnitt wie ich finde und unkompliziert zu nähen. Den Schnitt nähte ich schon einmal, zum Nachschauen bitte hier klicken.

Schnitt:
Nr. 19 Happy Madras Karohemd
aus der Ottobre 3/2012


Freitag, 20. April 2012

Auf Entdeckungs-Tour


Unser kleinstes Kind, von seiner Schwester liebevoll Moppeli, genannt geht nun endlich in den Kindergarten. Endlich, weil sich Dramen abspielten, wenn der kleine Bruder beim morgendlichen Bringen der großen Schwester nicht im Kindergarten bleiben durfte, sondern wieder nach Hause sollte.
Es ist so schön zu erleben, wie wohl er sich dort fühlt. Die große Schwester kümmert sich  liebevoll um ihn, so dass er ein Stückchen Zuhause immer in der Nähe hat. Auch ich genieße es, mal ein paar Stunden allein verbringen zu können.


Entdecker- Outfit:
 Knickerbocker aus einer ausgemusterten Jeans vom Papa,
mit geräumigen Taschen zum Verstauen von Krims-Krams
 und fröhliches Dschungel-Shirt.






Samstag, 31. März 2012

Es war einmal eine Jacke, die wurde sehr geliebt




... und mein ältester Sohn hat sie praktisch ununterbrochen getragen.
 Einmal ließ er sie bei einer Klassenfahrt liegen. Per Post und gegen satte 12 Euro Nachnahme kam sie zu uns zurück.




Irgendwann war sie nicht mehr salonfähig und verschwand aus nostalgischen Gründen im Schrank. Dort fiel sie mir vor ein paar Tagen beim Aufräumen in die Hände. Ich fand die Idee, dass der klitzekleine Bruder die Jacke des großen Bruders aufträgt irgendwie schön. Aber seht doch selbst:


 So sieht die Jacke jetzt aus, etliche Nummern kleiner aber immer noch mit Potential zum Lieblingsstück.


Die Raglannähte habe ich offenkantig (links auf links) vernäht.


Das Gelb der Bündchen und Nähte gibt der Jacke einen Schuss Frische und macht sie somit kleinkindtauglich.




Wo früher Löcher klafften, blinken jetzt Sterne.



Der Schnitt ist die Nr. 22 aus der der Ottobre 1/2012.


 Passend zum Thema hörte ich heute auf Funkhaus Europa einen Beitrag zur Geschichte des "Hoodies", der ja ob der verhüllenden Eigenschaften der Kapuze gern von "subversiven Elementen" getragen werden soll. Der große Bruder wurde ne zeitlang  im Familienkreis wegen seiner Vorliebe für Kapuzen im Allgemeinen und eben dieser Jacke im Speziellen "Autonomen-Paule" genannt. Das ist ja nun ein paar Jährchen her und jetzt wo der Hoodie entgültig den Weg in die Mitte der Gesellschaft gefunden hat, kommt das nicht mehr vor, oder...?

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Eine warme Mütze


für den Kleinsten gab es heute aus dem Rest vom dunkelblauen Wollwalk, aus dem schon Kleid und Jacke entstanden.



Der Schnitt ist aus der Ottobre 4/2011.
Ich habe ihn etwas verändert, indem ich die Ohrklappen verkürzt und abgerundet habe. Dadurch habe ich auf den Druckknopf zum Verschließen unter dem Kinn verzichtet. Meistens trägt mein Kleiner die Mütze sowieso offen.

Den MMM habe ich gestern nicht geschafft, aber nächste Woche bin ich bestimmt wieder dabei. Ich freue mich schon darauf!

Donnerstag, 22. September 2011

So schön kann Herbst sein



                                                                                                                           
Die Luft ist warm und weich, die ersten Blätter sinken zu Boden und das Licht der schon tiefer stehenden Sonne ist so honiggold.

Drei meiner vier Kinder sind im September geboren und immer wieder fühle ich mich beim Scheinen der Herbstsonne an ihre allerersten Lebenstage erinnert.
Für das kleinste Kind, das ich von morgens bis abends durchknuddeln könnte, wenn ich nicht gelegentlich etwas anderes zu tun hätte, habe ich zwei neue Herbst-Hosen genäht.








Diese Hose ist aus einer  fast ungetragenen Jeans von mir entstanden. Vielleicht hat sie jetzt mehr Glück.