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Mittwoch, 7. August 2013

Unternehmerisches Denken




Als ich mit der Näherei begann und meine ersten Erfolgserlebnisse hatte, machte sich in mir der
Gedanke breit nicht nur für mich selbst und die Kinder zu nähen, sondern vielleicht auch das eine oder andere Stück zu verkaufen. So euphorisch  wie ich in der Anfangsphase war, ließ ich mir von diesem Vorhaben nicht abraten. Zu verführerisch war die Vorstellung von zu hause aus mit dem was mir Freude macht, ein kleines Zubrot zu verdienen. Der liebe Ehemann, pragmatisch durch und durch, gab zu bedenken, dass der kaufmännische Aspekt nicht ganz unwesentlich ist. Ein kurzes Rechenexempel ergab, dass mein Vorhaben nicht sehr wirtschaftlich wäre.
 
Ich ließ mich aber nicht beirren und meldete, damit alles seine Ordnung hat, ein Gewerbe an und richtete mir bei Dawanda mein kleines Lädchen ein. Dort bot ich dann ein paar Shirts, Röcke, Hosen usw. für Kinder an. Ganz vereinzelt wurde auch bestellt. Da ich die Sachen nicht zu hause vorproduziert liegen hatte, kam ich gelegentlich in Bedrängnis, wenn ich innerhalb weniger Tage einen bestimmten Stoff  organisieren oder ein Teil  nähen musste.
Was soll ich sagen, nach der dreimonatigen Ablauffrist meiner Sachen stellte ich keine neuen mehr bei Dawanda ein und der Shop blieb leer. Um die ganze Sache professionell zu betreiben bin ich nicht diszipliniert genug, oder auch zu faul. Natürlich lag es auch an der fehlenden Nachfrage.
 
Aber immer mal wieder kommen Anfragen, was mich auch stolz macht, ob ich auch auf Bestellung nähe. Die letzte Anfrage kam vor ein paar Wochen. Ich nannte einen deutlich über H&M-Niveau liegenden Preis für die Anfertigung des gewünschten Rockes plus Materialkosten. Denn eines hatte ich mir vorgenommen, wenn  ich für den Verkauf nähe dann nur, wenn auch der Aufwand angemessen entgolten wird.  
 
Es ist ein schönes Gefühl eine zufriedene "Kundin" zu haben, die es auch zu schätzen weiß von nun an einen exklusiven Rock zu tragen und kein Teil von der Stange.
 
Und wer weiß, vielleicht komme ich ja eines Tage noch ganz groß raus...
 
Schnitt: Valeska von Farbenmix, Stoff: Gekauft bei Frau Tulpe

Donnerstag, 21. März 2013

Schnee, Schnee, Schnee, liebes bisschen Schnee...

Meinen Header muss ich so schnell nicht ändern. Hier schneit es und schneit und schneit es.


Die Rehe kommen auf der Suche nach Futter bis an unsere Haustür. Wir haben uns schon so an die Anwesenheit der Rehe gewöhnt, dass kein Kind mehr aufgeregt ruft, wenn sie durch den Garten springen oder in der Einfahrt nach Eicheln suchen.

 
 


Neulich brachte der große Sohn vom Mathe üben beim Opa eine Flatterhemdchen mit. Oh, während ich das schreibe fällt mir auf, das ich das Wort "Flatterhemdchen" schon ewig nicht mehr benutzt habe. Ach, es klingt schön und erinnert mich an die Kindheit. Rosa Flatterhemdchen aus 100 % Synthetik mit passendem Schlüppi. Also, das Flatterhemdchen das mir der Sohn hinwarf mit den Worten: "Soll ich dir von Oma geben, vielleicht kannst du es zum Nähen gebrauchen", gehört meiner Schwägerin und die hatte, ich frage mich wie, ein Loch hinein geschnitten.

 
 
 
Och, dachte ich, so verkehrt ist das Muster gar nicht und stellte Überlegungen an, wie das Hemdchen zu retten wäre. Aber keine Idee erschien mir wirklich gut, so dass ich mich entschied aus dem großen ein kleines Hemdchen zu nähen, für das kleine Töchterlein meiner Schwägerin, meine Nichte.


Und so sieht es aus das kleine Hängerchen. Um den grauen, kleingemusterten Stoff ein wenig aufzufrischen habe ich Hals- und Ärmelausschnitte mit gelben Jerseystreifen versäubert und eine Frühlingssonne plus zwei Schönwetterwölkchen appliziert.




Das Schnittmuster ist die Nummer 3 aus der Ottobre 4/2012. Die Ärmel habe ich weggelassen und auf den Gummizug am Vorderteil verzichtet.
Einfassen mit Schrägband finde ich eine sehr schöne Art der Stoffversäuberung. Sie zählt aber nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Ich mag es gern korrekt und das bekomme ich mit Schrägband  fast nie hin. Entweder das Band ist mal dünner mal dicker, oder die Naht vorne nicht gerade, oder aber die Naht trifft hinten ins Leere, so dass das Schrägband in der Luft hängt und ich alles auftrennen muss. So scheue ich mich meist, jedenfalls bei Modellen aus Jersey, vor einer Einfassung der Kanten mit Schrägband. Braucht es denn wirklich eine Coverlock um das ordentlich hinzubekommen? Oder hat hier jemand für mich ein paar gute Tipps parat?

Montag, 17. Dezember 2012

Manchmal

ticken die Uhren etwas langsamer...
Schon vor den Sommerferien kam aus unserem Kindergarten die Anfrage, ob ein paar Kuschelkissen genäht werden können. Ja und nun wurden sie endlich übergeben.


Die Kuschelkissen haben die Form kleiner Stillkissen und es lässt sich wirklich wunderbar darin kuscheln.


 Da sich unser kleiner Rumpel  nun wohl entgülig von den "Schlafkindern" im Kindergarten verabschiedet hat, kommt  er nicht mehr in den Genuss der  dortigen Kissen . Aber selbstverständlich haben er und auch das Schulmädchen jetzt ein eigens Kuschelkissen im zuhause im Bett.

Montag, 6. Februar 2012

Schürzenkleid

Ach, wenn ich doch schon genäht hätte, als mein Töchterlein noch klitzkleinso zwei bis drei Jahre alt, war. Dann, ja dann hätte ich ihr ein Schürzenkleid nach dem Anderen genäht aus hundert verschiedenen Stoffen: Geblümt, kariert, gepunktet, uni ... Aber nun ist sie 5 bald 6 Jahre alt und nicht mehr wirklich im Schürzenkleidalter
Gut, dass es da noch mein Cousinchen nebst kleinem Töchterlein gibt.
Schnitt: Ottobre 1/2012 

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Wir warten auf ein Baby...

das sich für die nächsten Tage angemeldet hat.

Als Weihnachtsgeschenk für die werdenen Eltern hat die werdende Tante eine Decke genäht.




Aus Stoffresten habe ich Quadrate (10x10cm) zugeschnitten, je sechs davon zu einer Reihe  und dann acht Reihen an einander genäht. Anschließend habe ich ein Füllvlies und eine Unterseite zugeschnitten, alles mit einander vernäht und das Ganze gewendet.


Zu guter letzt habe ich die Decke von Hand gequiltet ähm, eigentlich genäht.







Das Deckchen sieht richtig fröhlich aus. Ich hoffe, dass es Eltern und Kind gefällt.

Freitag, 16. Dezember 2011

Ein Hauskleid für die Frau Mama



Letzte Woche feierte meine Mama ihren Geburtstag. Von mir wünschte sie sich ein Kleid, was sie bei der Hausarbeit tragen  kann, denn auf Kittelschürzen steht sie nicht.

Das Bubble-Pocket aus der aktuellen Ottobre/Women schien mir dafür wie gemacht. In den Riesen-Taschen des Kleides kann frau wahlweise Kochlöffel, Strickzeug oder Teile des Hausrats verschwinden lassen.

Das Abpausen des Schnittes dauerte etwas länger, wegen der vielen Einzelteile. Nach dem sich die Verwirrung über die  Positionierung der Taschen bei mir legte, ging es gut voran. Auf den unteren Gummibund habe ich verzichtet. Der Stoff ist ein leicht strechtiger Denim.


Und das Beste ist, es passt wie angegossen.

Montag, 14. November 2011

ist die nicht schöön...

am liebsten hätte ich die Tasche behalten. Ging aber nicht, denn ich habe sie auf eine Bestellung hin genäht.
Die Außenseite ist aus einem kräftigen Jeansstoff, das Futter aus einem ganz weichem hochwertigen Baumwollstoff. Verziert ist die Tasche mit einem süßem Äpfelchenband.







Die Tasche ist wendbar und kann von beiden Seiten getragen werden.



Sie hat einen langen Henkel zum quer über die Schulter tragen
und zwei kleine zum Festhalten und drin kramen.