Samstag, 31. März 2012

Es war einmal eine Jacke, die wurde sehr geliebt




... und mein ältester Sohn hat sie praktisch ununterbrochen getragen.
 Einmal ließ er sie bei einer Klassenfahrt liegen. Per Post und gegen satte 12 Euro Nachnahme kam sie zu uns zurück.




Irgendwann war sie nicht mehr salonfähig und verschwand aus nostalgischen Gründen im Schrank. Dort fiel sie mir vor ein paar Tagen beim Aufräumen in die Hände. Ich fand die Idee, dass der klitzekleine Bruder die Jacke des großen Bruders aufträgt irgendwie schön. Aber seht doch selbst:


 So sieht die Jacke jetzt aus, etliche Nummern kleiner aber immer noch mit Potential zum Lieblingsstück.


Die Raglannähte habe ich offenkantig (links auf links) vernäht.


Das Gelb der Bündchen und Nähte gibt der Jacke einen Schuss Frische und macht sie somit kleinkindtauglich.




Wo früher Löcher klafften, blinken jetzt Sterne.



Der Schnitt ist die Nr. 22 aus der der Ottobre 1/2012.


 Passend zum Thema hörte ich heute auf Funkhaus Europa einen Beitrag zur Geschichte des "Hoodies", der ja ob der verhüllenden Eigenschaften der Kapuze gern von "subversiven Elementen" getragen werden soll. Der große Bruder wurde ne zeitlang  im Familienkreis wegen seiner Vorliebe für Kapuzen im Allgemeinen und eben dieser Jacke im Speziellen "Autonomen-Paule" genannt. Das ist ja nun ein paar Jährchen her und jetzt wo der Hoodie entgültig den Weg in die Mitte der Gesellschaft gefunden hat, kommt das nicht mehr vor, oder...?

Kommentare:

  1. Wunderschön ist die Jacke geworden! Ich mag solche Kleidungsstücke "mit Geschichte" besonders gern!
    LG Steffi

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  2. wie schön du diese jacke recycelt hast, jetzt sieht sie viiiiel schöner aus!!

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  3. ich finde auch das kleine jäckchen fast schöner als das original :). die gelben details sind so süß!
    linnea

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  4. Eine schöne Idee für den jüngsten eine Jacke aus der abgelegten einstigen Lieblingsjacke des großen Bruders zu nähen, da wird der Kleine quasi vom Großen umärmelt.

    herzliche Judika

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