Donnerstag, 21. März 2013

Schnee, Schnee, Schnee, liebes bisschen Schnee...

Meinen Header muss ich so schnell nicht ändern. Hier schneit es und schneit und schneit es.


Die Rehe kommen auf der Suche nach Futter bis an unsere Haustür. Wir haben uns schon so an die Anwesenheit der Rehe gewöhnt, dass kein Kind mehr aufgeregt ruft, wenn sie durch den Garten springen oder in der Einfahrt nach Eicheln suchen.

 
 


Neulich brachte der große Sohn vom Mathe üben beim Opa eine Flatterhemdchen mit. Oh, während ich das schreibe fällt mir auf, das ich das Wort "Flatterhemdchen" schon ewig nicht mehr benutzt habe. Ach, es klingt schön und erinnert mich an die Kindheit. Rosa Flatterhemdchen aus 100 % Synthetik mit passendem Schlüppi. Also, das Flatterhemdchen das mir der Sohn hinwarf mit den Worten: "Soll ich dir von Oma geben, vielleicht kannst du es zum Nähen gebrauchen", gehört meiner Schwägerin und die hatte, ich frage mich wie, ein Loch hinein geschnitten.

 
 
 
Och, dachte ich, so verkehrt ist das Muster gar nicht und stellte Überlegungen an, wie das Hemdchen zu retten wäre. Aber keine Idee erschien mir wirklich gut, so dass ich mich entschied aus dem großen ein kleines Hemdchen zu nähen, für das kleine Töchterlein meiner Schwägerin, meine Nichte.


Und so sieht es aus das kleine Hängerchen. Um den grauen, kleingemusterten Stoff ein wenig aufzufrischen habe ich Hals- und Ärmelausschnitte mit gelben Jerseystreifen versäubert und eine Frühlingssonne plus zwei Schönwetterwölkchen appliziert.




Das Schnittmuster ist die Nummer 3 aus der Ottobre 4/2012. Die Ärmel habe ich weggelassen und auf den Gummizug am Vorderteil verzichtet.
Einfassen mit Schrägband finde ich eine sehr schöne Art der Stoffversäuberung. Sie zählt aber nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Ich mag es gern korrekt und das bekomme ich mit Schrägband  fast nie hin. Entweder das Band ist mal dünner mal dicker, oder die Naht vorne nicht gerade, oder aber die Naht trifft hinten ins Leere, so dass das Schrägband in der Luft hängt und ich alles auftrennen muss. So scheue ich mich meist, jedenfalls bei Modellen aus Jersey, vor einer Einfassung der Kanten mit Schrägband. Braucht es denn wirklich eine Coverlock um das ordentlich hinzubekommen? Oder hat hier jemand für mich ein paar gute Tipps parat?

Kommentare:

  1. Leider habe ich keine Tipps für dich, da ich eine Nähanfängerin bin, aber das Hemdchen ist so schön geworden - macht richtig Laune und die Sehnsucht nach Sommer größer.

    Liebe Grüße

    Margarete

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  2. Bin gerade bei Dir hereingeschneit und mir gefällt es bei Dir.

    Und das Bild der Statue kommt mir ziemlich bekannt vor. Ich glaube, ich habe in dem Haus daneben mal gewohnt ;-)

    Mittlerweile bin ich im Norden gelandet. Viele Grüße von hier!

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    1. Die Statue steht in Berlin-Buch und hat es mir angetan, wir sehen sie jeden Tag auf dem Weg zu Schule. Ich habe noch mehr Fotos gemacht und demnächst auch einen Post dazu geplant.

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    2. Dann hab ich richtig geguckt ;-)

      Ja, sie hat mich lange begleitet. Wir haben in dem Haus neben der Kaufhalle gewohnt.

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    3. Ach, wie nett... dann werde ich wohl zukünftig auf unserm Schulweg an Frau Frische Briese denken :-).
      Wir wohnen genau da, wo Buch aufhört , in Zepernick. Das kennst du dann vielleicht auch?

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    4. Klaro! Da war ich früher reiten.
      Aber ich glaube, da sind ein paar Häuser dazugekommen seit damals.

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  3. was für ein wunderschönes ergebnis! ich finde gerade die applikationen grandios (und die kälte herrscht auch bei uns noch vor, leider)
    linnea

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  4. Liebe Mascha, das Kleidchen ist Dir wirklich ganz wunderbar gelungen. Alles ist so schön stimmig und passt perfekt in den Frühling.

    Meine Jerseykanten versäubere ich immer nach dieser Anleitung: http://soda.natronundsoda.net/?p=444. Und meist sogar ohne Overlock. Sieht hübsch aus und ist gar nicht schwer. Eine wirkliche Alternative zu Schrägband, was ja manchmal ein bisschen steif daher kommmt.

    Alles Liebe
    Sindy

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